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Menschen auf dem Weg

St. Cäcilia

„Menschen auf dem Weg“: Der Titel des Adventskonzert der Gruppe „Miteinander“ passte Sonntagnachmittag aus mehrfacher Sicht. Auf den Weg nämlich hatten sich wahrlich viele Menschen gemacht, die die St.-Cäcilia-Kirche fast bis auf den letzten Platz füllten. Immerhin wussten die Westönner und viele andere Stammgäste auch, was sie im Verlauf der musikalischen Darbietungen erwarten würde. Zur Einstimmung der 400 Besucher wurden Bilder aus dem Kirchspiel gezeigt, die Stefanie Grümme über das Jahr fotografiert hatte. Nach der Begrüßung durch die Gemeindereferentin Gabriele Spittmann eröffneten die Musiker das Konzert mit einem modernen Weihnachtsstück „In der Nacht von Bethlehem“. Wie in den Vorjahren war das Gotteshaus illuminiert worden. Während sich der Chorraum durch buntes Scheinwerferlicht angestrahlt präsentierte, sorgten an den Bänken im Mittelgang Kerzen für warmes Licht. Jugendliche zündeten Kerzen für Toleranz, Frieden, Hoffnung und Liebe an. Mit Liedern, meditativen Texten, Bildern und einem kleinen Anspiel war das Programm aufeinander abgestimmt worden und lud das Publikum dazu ein, für einen Nachmittag zur Ruhe zu kommen. Stimmliche Verstärkung gab es wieder durch die Chor-Kids und durch jugendliche Sängerinnen und Sänger. Solistische Einlagen mit Trompete, Geige und Gesang („Drummer Boy“), ein Anspiel zu den vier Kerzen des Hirten Simon, ein Kinder-Mitsing-Block sowie traditionelle Adventslieder wie „Gloria, Tochter Zion, Süßer die Glocken und Alle Jahre wieder“ sollten vorweihnachtliche Stimmung in der Hektik des Alltags aufkommen lassen. Die Lichterprozession mit dem „Ave Maria von Lourdes“ sorgte für einen Gänsehaut- Moment. Das Mitsingen war, dem Namen der „Gastgeber“ entsprechend, gewünscht: Miteinander wollte man sich auf das nahende Weihnachtsfest einstimmen. Texte wurden dafür an die Kirchenwand projiziert. Zum Ende gab es Standing Ovations für die Musiker.  Ein kleines „Extrakonzert“ gab es später durch das Glockenbeiern vom Turm. Der BdSJ bot danach noch Getränke und Würstchen an. Ein Teil der freiwilligen Spenden wird an das christliche Hospiz in Soest weitergeleitet. (Soester Anzeiger, 15.12. 2015)