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Pater John Putenparambil auf Heimaturlaub

Pater John Putenparambil ist auf Heimaturlaub in Indien: Aus Kerala erreichen uns zum Fest Mariae Lichtmess 2016 die Bilder von der Generalversammlung der Indischen Karmeliten in Kerala. Zur Generalversammlung ist aus der Erzdiözese Paderborn neben dem Werler Vikar Pater John auch Pater Antony Padamattummal O.Carm. angereist, der seit 2009 im Pastoralverbund Siegen-Süd eingesetzt wird. Der Karmel als Ordensgemeinschaft ist entstanden aus einer Gemeinschaft von Einsiedlern, die vor über 800 Jahren am Berg Karmel in Israel gelebt haben. Das Vorrücken der Muslime im 13. Jahrhundert erzwang 1238 die Auswanderung der Karmeliten nach Europa. Hier schlossen sie sich den sogenannten „Bettelorden“ (z.B.Franziskaner und Dominikaner) an. Die berühmtesten Karmeliten sind wohl die ("große") hl. Teresa von Ávila, der hl. Johannes vom Kreuz und die ("kleine") Hl. Therese von Lisieux. Heute ist der Orden eine internationale Gemeinschaft mit Niederlassungen in allen Teilen der Welt.

Von der biblisch geprägten Spiritualität und Mystik des Karmel (bei Haifa) inspiriert, widmen sich die Karmeliten einem kontemplativen Lebensstil im Gebet, in brüderlichen oder schwesterlichen Lebensgemeinschaften und in den vielfältigen Formen des pastoralen Dienstes inmitten der Menschen. Drei Mitbrüder der Generaldelegatur der hl. Therese von Lisieux und des hl.Albert von Jerusalem leben und arbeiten im Erzbistum Paderborn, dazu gehört neben unserem Vikar und Pater Antony in Siegen auch der Dortmunder Pater Freni Karaluthara O.Carm., Seelsorger des Altenzentrums St. Ewaldi (50%) und Seelsorger im Pastoralverbund Dortmund-Aplerbeck (50%). Gerne würden die Ordensbrüder in einer kleinen klösterlichen Gemeinschaft zusammenleben.

Häufig treffen sie sich im Propstei-Pfarrhaus zu Werl. Der Prophet Elija, der im Alten wie im Neuen Testament eine wichtige Rolle spielt, ist untrennbar mit dem Berg Karmel verbunden (vgl. 1 Könige 18-19). Sein Bekenntnis „Gott lebt, und ich stehe vor seinem Angesicht“ (vgl. 1 Könige 17, 1) wurde zum Wahlspruch des Ordens.