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kfd St. Kunibert

2010 hieß es zum ersten Mal bei der kfd St.Kunibert „Wir sind dann mal weg – unterwegs auf dem Jakobsweg. Damals ging es von Soest nach Büderich. Auch in diesem Jahr war die kfd St. Kunibert wieder unterwegs auf dem Jakobsweg, nun schon zum siebten Mal.

Mit 28 Frauen ging es vom 01. - 02. Oktober vom Altenberger Dom bis zum Kölner Dom. Ziel war am Morgen zunächst der Märchenwald in Altenberg. Dort konnten sich die Frauen für die Tagestour bei einem Frühstück stärken. Als Überraschung wurde extra für die Gruppe die Wasserorgel im Märchenwald Restaurant vorgeführt. Nach dem Frühstück ging es erst einmal in die Markuskapelle und natürlich in den Altenberger Dom. Mit einem Impuls auf den Tag eingestimmt führte das erste Ziel des Tages nach Odenthal. Bei der Pfarrkirche St. Pankratius wurde ein erster Stop eingelegt; hier gab es auch für jede Teilnehmerin einen Pilgertropfen. Weiter ging es nach Schildgen zur Herz-Jesu-Kirche, wo sich die Frauen zur Erinnerung nach der Rast einen weiteren Pilgerstempel abholen konnten. Nach dieser Pause führte der Weg bei bestem Wanderwetter weiter durch den Dünnwald nach Mühlheim und hinunter an den Rhein. Zum Endspurt ging es dann über die Hohenzollernbrücke in Richtung Kölner Dom. Bei einem guten Abendessen und kühlen Getränken mit Blick auf den Rhein konnten sich die Frauen nicht nur von dem langen Tag erholen, sondern auch noch ihre Kenntnisse in der Politik auffrischen, da alle Wände in dem Restaurant mit Fotos von hauptsächlich „alten“ Politikern voll hängen.

Am nächsten morgen besuchten die Frauen nach dem Frühstück den Kölner Dom, wo sie in der Marienkapelle den Gottesdienst feierten. Anschließend stand ein Rundweg auf dem Programm, bei dem verschiedene Kirchen besichtigt wurden. So ging es zunächst zur schwarzen Madonna in die Kupfergasse, zur Kirche St. Aposteln und St. Maria im Kapitol. Nach einer kleinen Mittagspause führte der Rundweg natürlich auch zur Kirche St. Kunibert und St. Ursula, wo auch die Goldene Kammer besichtigt wurde.

Mit vielen Eindrücken von diesen beiden Tagen ging es dann am späten Nachmittag wieder mit dem Bus zurück nach Büderich. Und auch nach den inzwischen 165 gepilgerten Kilometern soll noch nicht Schluss sein. Im kommenden Jahr heißt es auf Wunsch erneut: „Wir sind dann mal weg“.