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Spendenübergabe

St. Walburga

Weihnachten ist auch Freude teilen. Folglich trafen sich gestern Morgen die drei rotarischen Freunde Friedrich Becker, Propst Michael Feldmann und Wilhelm Mönkebüscher, um in diesem Sinne zu wirken. Anlässlich ihrer gemeinsamen Feier zum jeweils 60. Geburtstag vor wenigen Wochen nämlich hatten sie ganz bewusst auf Geschenke verzichtet. Stattdessen baten sie ihre Gäste, für das Christliche Hospiz für den Kreis Soest beziehungsweise für das Heilig-Geist-Hospiz in Unna zu sammeln. Und zusammen gekommen waren dabei stolze 2 000 Euro, die das Trio zu gleichen Teilen am Tag vor Heiligabend nun an die beiden Einrichtungen übergab. Wobei Friedrich Becker, Propst Michael Feldmann und Wilhelm Mönkebüscher unterstrichen, mit dieser Spende vor allem einen „Impuls zur Nachahmung“ geben zu wollen. Schließlich sei die Arbeit nicht nur äußerst wichtig. Sie benötige neben der ideelen Unterstützung auch viel Geld, um segensreich am Nächsten wirken zu können. Und wie nötig Spenden sind, um den laufenden Betrieb der beiden Hospize zu gewährleisten, auch das wurde bei der Zusammenkunft im Pfarrhaus deutlich: 200 000 Euro jährlich benötige jedes der beiden Häuser an zusätzlicher freiwilliger Zuwendung, um das Angebot sowohl für die Betroffenen als auch ihre Angehörigen und den ihnen Nahestehenden aufrecht erhalten zu könne. Insofern fiel der Dank von Professor Dr. Klaus Weber als Vorsitzendem des Vorstandes der Heilig-Geist-Hospizstiftung in Unna sowie Sigrid Kübler-Molitor als Botschafterin des Christlichen Hospizes in Soest und Ferdinand Kauerz-von Lackum als Vorstandsmitglied des ambulanten Hospizdienstes in Soest groß aus. Mit solchen Aktionen trage man unzweifelhaft dazu bei, den Hospiz-Gedanken weiter in die Gesellschaft zu tragen. (det)