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Fastenzeit in der Propsteigemeinde

St. Walburga

Fastenzeit in der Propsteigemeinde

In der Propsteigemeinde in Werl ist in der kommenden Fastenzeit wieder Gelegenheit, sich auf das Fest des Leidens, Sterbens und Auferstehens Jesu vorzubereiten. Montags sind in der Walburgakapelle um 19 Uhr "Auszeiten" angeboten. Mit Liedern, Texten und Gebet beginnen wir die Woche. An jedem Montag ist wie gewohnt um 18 Uhr die Hl. Messe in der Propsteikirche am Kreuzaltar.

Mittwochs um 19.15 Uhr wird es ein ganz neues Format in der Propsteikirche geben, das nach Fastenpredigten und Theologie an der Theke nochmal wieder auf andere Weise ansprechen soll. "Abendlob und Zeugnis" heißt es und beinhaltet das Abendlob (Vesper) und das Nachtgebet (Komplet) der Kirche. Verschiedene Frauen und Männer aus unserer Pfarrei geben ein Zeugnis und teilen so auf diese Weise mit uns, was ihnen am Glauben wichtig und wertvoll ist. Natürlich ist das ein Wagnis, weil das die Bereitschaft fordert, Persönliches von sich selbst öffentlich zu machen. Von daher ist das aber eben auch umso bereichernder für alle! Wir freuen uns sehr, wenn wir damit viele Menschen ansprechen können!

Wie im vergangenen Jahr, laden auch in dieser Fastenzeit Jugendliche donnerstags wieder zur "Nikodeminight" ein. Moderner Lobpreis und Anbetung stehen im Mittelpunkt dieser Abende. Wir suchen wie Nikodemus den Herrn auf, um auf ihn zu hören und von ihm zu lernen. Dabei gibt es keinerlei vorgeschriebenes Gebet, sondern es wird frei aus ganzem Herzen gebetet. Die Atmosphäre ist so erfüllt vom Gebet, dass man einfach nur "Dasein"  und sich mittragen lassen kann. Natürlich besteht immer die Möglichkeit, sich persönlich segnen zu lassen. Wir treffen uns donnerstags um 21 Uhr in der Propsteikirche.

Der Freitag steht im Zeichen des Kreuzes. Um 17.15 Uhr beten wir den Kreuzweg in der Kirche. Anschl. besteht die Möglichkeit, sich mit der Kreuzreliquie in den persönlichen Anliegen segnen zu lassen. Damit gehen wir dann um 18 Uhr in die Feier der Hl. Messe am Kreuzaltar, die immer mit dem sakramentalen Segen endet. In diesem Jahr feiern wir die erste urkundliche Erwähnung dieses hl. Kreuzes vor 650 Jahren. Viele Menschen vor uns habe hier am Kreuz Trost und Stärkung für ihr Leben erfahren. Herzlich laden wir alle ein, sich in die Reihe dieser vielen Menschen und die lange Gebetskette mit hineinnehmen zu lassen.